SCHLUSSFOLGERUNG, die

Ist eine von zwei Formen eines Arguments. Sie soll von einer wahren Aussage ausgehend zu einer neuen wahren Aussage führen.

Ein Argument der Form Schlussfolgerung besteht aus:

  • einer Prämisse P: Aussage, von der die neue Aussage abgeleitet wird.
  • einer Konklusion K: Neue Aussage, die aus (P) abgeleitet wird.
  • dem Übergang von der Prämisse zur Konklusion: dem Vorgang des Schlussfolgerns.

Eine Schlussfolgerung ist demzufolge ein Argument, in dem man von einer ersten wahren Aussage eine zweite wahre Aussage ableitet. Das kann gelingen, aber auch schief gehen. In guten Schlussfolgerungen sind sowohl Prämisse als auch Schlussfolgerung wahr und der Vorgang des Schlussfolgerns ist gültig. Die Wahrheit der behaupteten Aussage (B) wird somit bewiesen.

Um Schlussfolgerungen zu erkennen, haben Sprachen etwas cooles in ihrem Werkzeugkasten: Kleine Wortpartikel, mit denen wir den Vorgang des Schlussfolgerns bewerkstelligen und unserem aufmerksamen Gesprächspartner anzeigen können. Im Deutschen sind das beispielsweise:

  • folglich
  • daraus folgt
  • also

Ein kleines Beispiel für eine gute Schlussfolgerung:

  • Alle Menschen sind sterblich.
  • Sokrates ist ein Mensch.
  • Daraus folgt: Sokrates ist sterblich.

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